„Die Polizei-Gewerkschaftsbewegung in der Weimarer Republik“

Einladung zum Vortrag und Gespräch

Donnerstag, 17.10.2019, 18:30 Uhr  in die Historischen Rathaushalle Hildesheim, Markt 1, 31134 Hildesheim

„Arbeitsalltag, Erfolge und Schicksale am Beispiel einzelner Polizeibeamter der ersten Deutschen Republik.“

Ein Vortrag von Ralf Hermes, Vorsitzender der Bezirksgruppe Göttingen der Gewerkschaft der Polizei (GdP)

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Die Ausstellung zur Polizei in der Weimarer Republik kommt im Jahr 2019 auch nach Göttingen und Hildesheim

„Freunde, Helfer, Straßenkämpfer“ – Die Geschichte der Polizei in der Weimarer Republik hat viele spannende, faszinierende aber auch beängstigende Seiten. Für uns als Gewerkschafter hat die Ausstellung eine besondere Bedeutung. Die Aufbauarbeit, der ersten Männer in der Polizei, die eine Mitarbeitervertretung aufbauten und als Gewerkschafter für eine Demokratisierung auch im inneren Umgang sorgten, ist im dunkel des folgenden Nazizeit in Vergessenheit geraten. Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, ihre Aufbauleistung, die die Grundlage unserer Personalvertretungs-/ und Gewerkschaftsarbeit ist, wieder würdigend ans Tageslicht zu holen. Aber auch die sog. Weimarer Verhältnisse sind politisch wie polizeilich in ihren Folgen ein Lehrstück. Für die Kollegen damals, die zwischen den Straßenschlachtfronten standen genau so wie für alle Menschen, die die Folgen von Polarisierung, Gewalt und Entmenschlichung in der Zeit ab 1933 tragen mussten.

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Infotipp Homepage „Republikpolizei“

"... überrascht er die Täter gegen 4 Uhr morgens bei dem Einbruch in ein Lebensmittelgeschäft, als diese mit ihrer beute in Form eines Glases mit 300 Maggiwürfeln, zwei Dosen Jägerwürstchen, zwei Dosen Schinkenwurst, sechs Pfund harter Wurst, Käse und Büchsenfleisch gerade das Geschäft verlassen wollen. An ihren Fahrzeug sehen die beiden eine Person stehen. L. reicht S. den mitgeführten Revolver und dieser gibt einen Schuß ab, nach seiner späteren Einlassung im Prozeß "eine Schreckschuß auf den Boden". Die Kugel trifft den Gendarmeriekommissar Hedemann. Wie der medizinische Sachverständige später feststellen wird, zerreißt das Projektil eine Arterie. …. Der schwer verwundete Hedemann gibt aus seiner Dienstwaffe, einer Mauser-Selbstladepistole, noch drei Schüsse auf die …"


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